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Foto34 startEine kleine Ziegenherde erweitert unsere Tierfamilie

Peter, Charly, Emilio, Leo und Luis zogen im April/Mai 2017 bei uns ein und machen uns ganz riesengroße Freude !

Schon lange schlummerte in mir der Wunsch, wieder Ziegen dazu zu nehmen. In Portugal hatten wir immer 3 Ziegen, die alle Kinder unglaublich gerne besuchten, sich bei ihnen entspannten, sich an ihrer Neugierde erfreuten und viel Spaß bei und mit ihnen hatten.

Mein lieber Freund Martin unterstützte mich sehr bei diesem Wunsch und ließ Ende März Tatkraft walten: Mit Praktikant Florian und unserem tollen Stall – und Alleshelfer Kay wurden Manneskräfte in 43 Eichenspaltpfähle umgewandelt, sodass nach 2 Tagen aus unserem parkähnlichen Vorgarten ein wunderbares Ziegengehege entstanden war.

 

05

Nun hieß es, sich um die „Füllung“ zu kümmern. Durch den guten Kontakt zu „Stiftung Mensch“, einer großen regionalen Einrichtung für Menschen mit Behinderung, wurden uns deren letzten 2 Ziegen „HEIDI“ und „PETER“ geschenkt. Schnell, schnell bauten wir zusammen mit den Osterkindern einen Stall, der noch vor Ostern bezogen wurde; eine fröhliche Ziegentaufe besiegelte am 13. April das Ereignis.

Leider mussten wir 2 Wochen später die Tierärztin zu Heidi rufen und feststellen, dass sie unheilbar nierenkrank war und sterben würde. Da Peter und Heidi schon ein gesetztes Alter hatten und ihr ganzes Leben lang unzertrennlich waren, war uns klar, welchen Schock Heidis Tod für Peter bedeuten würde.

Durch einen heißen Tipp unserer Superköchin Claudia fanden wir  in der Nähe bei ganz lieben Schäfern unsere kleinen entzückenden „Seelentröster“, erst LEO und LUIS, 2 Tage später EMILIO und CHARLY, 4 Afrikanische Burenziegenlämmer.

 

LUIS

LEOCHARLYEMILIO 

Dies machte den sofortigen Anbau: “Zur Zahmen Ziege“ oder auch – für Insider: „Herberge halbes Dreieck“ mit den Kindern zusammen erforderlich.

 

Die kleinen Ziegen waren sofort nach dem Tod von Heidi da und gaben ihr kindliches Bestes; trotzdem litt Peter unsäglich und schrie herzzerreißend nach seiner Heidi. Wir mussten alle einige Tage in den  Pferdeboxen unterbringen, da Peter kopflos sein Gehege einrennen wollte, und sperrten die Pferde davor. Rapaz, der Chef der Pferdeherde, erfasste sofort den Ernst der Lage, stellte sich quer vor die Box – und, siehe da: Peter wurde ruhig, fraß, soff und schlief ein; noch nachts standen sie so; sehr rührend!

Niemand, der das erlebt hat, würde je überlegen, ob Tiere Gefühle haben oder nicht – für uns ist das ja sowieso NIE eine Frage gewesen!

Aber: die Zeit heilt glücklicherweise Wunden und so sind die Fünf zu einer vitalen, freundlichen Ziegenherde zusammengewachsen und rund um die Kinder und mit ihnen einfach ein TRAUM!

 

 

Bitte schaut auch die Galerie „Kleine Ziegenherde“ an – die Fotos sprechen für sich . . .

Bitte auf das Bild klicken!